| IKT-eNewsletter Januar 2003 | |
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Schachtabdeckungssanierung: Auf die Komponenten kommt es an! |
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Für
die Sanierung von Schachtabdeckungen gibt es eine Vielzahl von
Abdeckungen, Bauverfahren und Werkstoffen zur Unterfütterung und
Einbindung. Aber erst die geeignete Abstimmung dieser Einzelkomponenten
und der fachgerechte Einbau sichert den dauerhaften Erfolg einer
Sanierung. Dies zeigte kürzlich die Präsentation eines innovativen
Sanierungssystems, das unter fachlicher Begleitung des IKT in München,
Landsberg, Mindelheim und Augsburg eingebaut wurde. Die
Dr.-Ing. A. Haenlein GmbH & Co., München, präsentierte zusammen mit
der Stehr-Baumaschinen GmbH, der Buderus
Kanalguss GmbH, Limburg und der MC-Bauchemie
Müller GmbH & Co, Bottrop –Fachbereich Sondersysteme - das
Sanierungssystem Stehr bei der Landeshauptstadt München und bei
Kanalnetzbetreibern in Ober- und Niederbayern. Fachlich wurden Baumaßnahmen
in den drei Städten Landsberg am Lech, Mindelheim und Augsburg durch das
IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur, Gelsenkirchen, unterstützt. |
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| Abb. 1 | Abb. 2 | Abb. 3 |
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Die weiteren wichtigen Systemkomponenten Nivellierrahmen, Schlauchschalung und Mörtelmischer sind in Abb. 4 neben den üblichen Baugeräten dargestellt. |
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Abb. 4 |
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Ausschreibung und VergabeDie Ausschreibung und Vergabe von Arbeiten zur Sanierung von Schachtabdeckungen stellt die Verantwortlichen vor eine schwierige Aufgabe. Schachtabdeckungen liegen in der Regel im Straßenraum und finden sich in einer hohen Anzahl im Stadtgebiet. Die Abstände zwischen den einzelnen Abdeckungen betragen zwischen 50 m und 100 m. Unterschiedliche Verkehrsbelastungen spielen eine Rolle. Zudem finden sich unterhalb von Schachtabdeckungen keine einheitlichen Schachtkörpergeometrien - auch die dort verwendeten Baustoffe können von Schacht zu Schacht voneinander abweichen. In Abhängigkeit der Netzcharakteristik und unter Berücksichtigung von Kosten und Personalressourcen sind geeignete Sanierungsverfahren auszuwählen und bei Ausschreibung und Vergabe zu berücksichtigen. Diese Problemstellung nahm die Dr.-Ing. A. Haenlein GmbH & Co. zum Anlass, die Sanierung von Schachtabdeckungen mit Hilfe einer Kanaldeckelfräse mit konischen Fräskopf in der Landeshauptstadt München sowie in Ober- und Niederbayern bekannt zu machen. Unterstützt wurden drei dieser Maßnahmen durch das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur, Gelsenkirchen das in einem Projekt mit der Stadtentwässerung der Landeshauptstadt Düsseldorf unterschiedliche Verfahren zur Sanierung von Schachtabdeckungen unter die Lupe genommen hat. (siehe auch Endbericht „Eignungsprüfung von Verfahren zur Sanierung von Schachtabdeckungen unter http://www.ikt.de im Downloadbereich) In den Städten Bad Tölz, Landsberg am Lech, Mindelheim, Augsburg, Ingolstadt, Dingolfing, Landshut, Deggendorf und Passau wurde jeweils eine Schachtabdeckung saniert. So konnte direkt vor Ort mit den Kanalnetzbetreibern bzw. ausführenden Firmen über die Vor- und Nachteile des Systems diskutiert werden. Der schnelle Ausbau mit der Kanaldeckelfräse und patentierten konischen Fräskopf (s. Abb. 5), die millimetergenaue Plazierung der konischen Schachtabdeckung Budaplan über dem Schachtkörper (s. Abb. 6) sowie die formschlüssige Unterfütterung bzw. Einbindung mit Schachtregulierungsmörtel Konusit SVG (s. Abb. 7) sprach die meisten Netzbetreiber an.
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| Abb. 5 | Abb. 6 | Abb. 7 |
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Vor Ort wurden die folgenden Fragestellungen diskutiert: · Kosten für die Anschaffung der Kanaldeckelfräse und des Trägerfahrzeuges (Schwenklader Ahlmann AS 90). · Einsatzmöglichkeit des Systems auch bei einer geringen Anzahl der jährlich zu sanierenden Schachtabdeckungen. · Möglichkeit der Vergabe der Sanierungsleistungen an Fremdunternehmer. Als Lösung für diese unterschiedlichen Fragestellungen bietet die Dr.-Ing. A. Haenlein GmbH & Co., München (www.haenlein.de) den Netzbetreibern folgende kundennahe Lösungen an · Kauf der Fräse zusammen mit dem Trägerfahrzeug. · wochen- oder monatsweise Anmietung der Fräse mit dem Trägerfahrzeug einschließlich der notwendigen Werkzeuge bei sorgfältiger Einweisung im Umgang mit den Geräten und Werkstoffen. · „Schlüsselfertige“ Sanierung der Schachtabdeckungen durch die Dr.-Ing. A. Haenlein GmbH & Co. Mit diesem Angebot bietet die Dr. A. Haenlein GmbH & Co. den Netzbetreibern in Ober- und Niederbayern die Möglichkeit, ein praxiserprobtes Sanierungsverfahren bei Ausschreibung und Vergabe zu berücksichtigen. ResümeeDie Vielfalt der angebotenen Sanierungsverfahren sowie die Spezialisierung der Firmen erfordern für die Auswahl geeigneter Verfahren besondere Sachkenntnis. Nur so kann eine Vielzahl geringwertiger Einzelmaßnahmen mit vertretbaren Gesamtkosten realisiert werden. Die von der Dr.-Ing. A. Haenlein GmbH & Co. angebotenen Methoden ermöglicht die individuellen Unterschiede der Kanalnetzbetreiber in der Ausschreibung und Vergabe von Maßnahmen zur Sanierung von Schachtabdeckungen mit einem erprobten Verfahren durchzuführen.
Durch den Krafteintrag des konischen
Schachtabdeckungsrahmens in den bituminösen Fahrbahnbelag sind längere
Standzeiten der Schachtabdeckung zu erwarten. |
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Für weitere Fragen stehen zur Verfügung:
Dr.-Ing. A. Haenlein GmbH & Co.
Buderus Kanalguss GmbH
MC-Bauchemie Müller GmbH & Co.
Stehr Baumaschinen GmbH
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