Aktuelle Projekte (Stand 02/10)
Die nachfolgend aufgelisteten Projekte sind aktuell in Bearbeitung. Für Rückfragen stehen Ihnen die Projektleiter bzw. unser Wissenschaftlicher Leiter, Dr.-Ing. B. Bosseler, als Ansprechpartner gerne zur Verfügung (Tel.: 0209-17806-0). Informationen zu abgeschlossenen Projekten finden Sie im Downloadbereich.
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Kurzbeschreibungen |
Neubau |
Umweltsicherer Kanalbau durch wurzelfeste Bettung der Rohre – Pflanzversuche in Osnabrück
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Im Rahmen dieses von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Forschungsvorhabens
wird ein bereits bestehender Versuchsaufbau der Stadt Osnabrück genutzt, um unterschiedliche
Bettungsmaterialien auf ihre Wirkung gegenüber sich regenerierenden Wurzeln zu untersuchen. Schwerpunkt
der Untersuchungen sind Schüttgüter und fließfähige Verfüllmaterialien. Die Ergebnisse sollen
mittelständischen Tiefbauunternehmen die Auswahl von geeigneten Bettungsmaterialien im Bereich von
Bäumen erleichtern. Weiterhin sollen die Anforderungen der Bäume an ihre Standorte berücksichtigt werden.
Die Ergebnisse dieses interdisziplinären Forschungsvorhabens unter Beteiligung von Fachleuten aus
Leitungsbau (IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur), Biologie (Lehrstuhl für Spezielle Botanik
und Botanischer Garten der Ruhr-Universität Bochum) und eines „Grünflächenamtes“ (Stadt Osnabrück,
Eigenbetrieb Grünflächen und Friedhöfe) sollen helfen, den Konflikt zwischen Leitungsbau und den
Grünflächenämtern zu verringern.
Kontakt:
Dipl.-Ing. Christoph Bennerscheidt
E-Mail: bennerscheidt@ikt.de
Telefon: 0209/17806-25
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Entwicklung von Abnahmekriterien für Infiltrationsdichtheit und Erstellung eines Prüfprogramms
für vergleichende Untersuchungen an Werkstoffwechseln bzw. Übergängen
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Im Rahmen dieses vom Umweltministerium NRW beauftragten Projektes wird ein Prüfprogramm für
vergleichende Untersuchungen an Werkstoffwechseln und Übergängen mit dem Schwerpunkt
Infiltrationsdichtheit entwickelt. Informationen zu derzeitigen Werkstoffkombinationen als auch
Verfahren, Systeme und Techniken werden zusammengestellt und anschließend die grundsätzlichen
Einsatzmöglichkeiten der Produkte ermittelt. Anhand von Parametervariationen an einem zu entwickelnden
rechnerischen Modellnetz mit umgebenden Modellboden werden mit Hilfe von Grundwassermodellierungen
geeignete maximale Infiltrationskriterien vorgeschlagen. Das rechnerische Modellnetz und Versuche
zur Infiltrationsdichtheit dienen dazu, das Infiltrationsvermögen bei Restleckagen je nach Bodenart
sowie die erwartbare Qualität der Materialwechsel bei Neubau und Sanierung besser anschätzen zu können.
Es werden Anforderungen an ein Prüfprogramm formuliert und Randbedingungen definiert, welche die Basis
für vergleichende Untersuchungen an Verbindungssystemen für Werkstoffwechsel und Übergänge bilden.
Kontakt:
Dipl.-Ing. Daniela Färber
E-Mail: faerber@ikt.de
Telefon: 0209/17806-26
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Betrieb |
RegioExAKT - Regionales Risiko konvektiver Extremwetterereignisse: Anwenderorientierte Konzepte
zur Trendbewertung und -anpassung: Lokale Starkregenereignisse und deren Auswirkungen auf Oberflächen, Kanäle und Regenbecken
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Im Rahmen des Verbundprojektes mit zahlreichen namhaften Projektpartnern sollen die Auswirkungen
von Extremwetterereignissen am Beispiel des Flughafen Münchens untersucht werden. Das Teilprojekt
des IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur umfasst Untersuchungen zur Auswirkung von lokalen
Starkregenereignissen auf das Abflussverhalten von versiegelten Oberflächen, mit dem Ziel, die
Oberflächenabflussvorgänge präziser beschreiben zu können. Insbesondere sollen die sich auf den
Oberflächen mit unterschiedlichen Oberflächengeometrien einstellenden Wasserstände - unter anderem
auch mit Hilfe von labortechnischen Versuchen an der Versickerungsanlage des IKT - quantifiziert werden.
Kontakt:
Dipl.-Ing. Christoph Bennerscheidt
E-Mail: bennerscheidt@ikt.de
Telefon: 0209/17806-25
Link:
www.regioexakt.de
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Dezentrale Regenwasserbewirtschaftung in Trennsystemen – Umsetzung des Trennerlasses: Prüfkonzepte Laborversuche
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Wesentliches Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, die in dem Runderlass des Ministeriums für Umwelt,
Naturschutz und Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalens „Anforderungen
an die Niederschlagsentwässerung im Trennverfahren“ (Trennerlass) angedeuteten dezentralen Anlagen für
die Behandlung des Niederschlagswassers aufzuzeigen. Repräsentative Anlagen werden auf ihre
Leistungsfähigkeit geprüft und eventuell vorhandene Leistungsgrenzen bestimmt. Durch Untersuchungen
im Labormaßstab und im tatsächlichen Einsatz soll die Leistungsfähigkeit geprüft werden, da sowohl
die Fähigkeit zur Rückhaltung der wesentlichen Schadstoffe im Straßenabwasser als auch ihr dauerhafter
und wirtschaftlicher Betrieb Vorraussetzungen für ihren erfolgreichen Einsatz sind. Das IKT entwickelt
nun im Rahmen dieses Forschungsvorhabens unter Projektleitung der Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR
ein Konzept zur Prüfung dieser Anlagen auf hydraulische Leistungsfähigkeit und Reinigungsleistung im Labor.
Anschließend werden mit Hilfe der vom IKT errichteten Versuchsanlage in einem Probelauf erste dezentrale
Regenwasserbehandlungsanlagen geprüft.
Kontakt:
Dipl.-Ing. Christoph Bennerscheidt
E-Mail: bennerscheidt@ikt.de
Telefon: 0209/17806-25
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Inspektion und Zustandserfassung von Abwasserdruckleitungen und Dükern
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Ziel dieses vom Umweltministeriums NRW beauftragten Projektes ist es, einen Leitfaden mit praxisorientierte
Handlungsempfehlungen zur Inspektion und Zustandserfassung von Abwasserdruckleitungen und -düker zu entwickeln,
mit dem die Auswahl eines Verfahrens in Abhängigkeit der Randbedingungen und der Kriterien vereinfacht wird.
Sowohl der Aspekt der technischen Durchführbarkeit als auch der Aspekt der Wirtschaftlichkeit sollen in diesem Leitfaden berücksichtigt werden. Es werden verschiedene Techniken zur Inspektion und Zustandserfassung von Abwasserdruckleitungen
und Dükern in Praxiseinsätzen erprobt, um Einsatzmöglichkeiten und –grenzen sowie Hinweise zur Handhabung der
Techniken zu erfassen. Um dabei eine möglichst große Bandbreite unterschiedlicher Randbedingungen zu berücksichtigen,
finden die Praxiseinsätze gezielt an Bauwerken mit variierenden bautechnischen Merkmalen statt. Da davon ausgegangen
werden kann, dass Druckleitungen und Düker mit den für die Kanalisation üblichen Techniken nicht vollständig
untersucht werden können, wird auch der Einsatz neuer, innovativer Techniken und Verfahren aus anderen
Anwendungsgebieten angestrebt.
Kontakt:
Dipl.-Ing. Kathrin Harting
E-Mail: harting@ikt.de
Telefon: 0209/17806-17
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Sanierung |
Sanierung von Abwasserschächten: Untersuchung von Materialien und Systemen zur Abdichtung und Beschichtung
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Im Rahmen dieses Forschungsprojektes werden verschiedene Sanierungsverfahren auf Basis von polymeren
und mineralischen Beschichtungssystemen sowie Reparaturverfahren durch Injektion und Abdichtung
eingehend untersucht. Des Weiteren wird die Sanierung der Zu- und Abläufe in das Untersuchungsprogramm aufgenommen. Zunächst werden u. a. Insitu-Untersuchungen an Schächten mit bis zu 15 Jahre alten Beschichtungen
in den Abwassernetzen der Betreiber durchgeführt. Darüber hinaus werden Sanierungsarbeiten an Zu- und
Abläufen sowie die Abdichtung von Abwasserschächten wissenschaftlich begleitet und der Neubau von Schächten unter Berücksichtigung aller Randbedingungen dokumentiert. Anschließend werden
im IKT-Großversuchsstand die Sanierung von Rohreinbindungen, die Abdichtung von Schachtkörpern sowie
die nachfolgende Beschichtung mit mineralischen und polymeren Werkstoffen durchgeführt. Mit den Untersuchungen sollen im Wesentlichen die Einsatzgrenzen und Qualitätseinflüsse der eingesetzten
Verfahren und Materialien aufgezeigt werden, um Handlungsempfehlungen für die Netzbetreiber geben zu
können. Darüber hinaus werden im Rahmen des Projektes Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen durchgeführt, Musterausschreibungsunterlagen sowie Mitarbeiterschulungen erarbeitet.
Kontakt:
Dipl.-Ing. Martin Liebscher
E-Mail: liebscher@ikt.de
Telefon: 0209/17806-23
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Grundstücksentwässerung |
KomNetGEW – Kommunales Netzwerk Grundstücksentwässerung
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Der neue § 61a „Private Abwasseranlagen“ des Landeswassergesetzes NRW trifft Bürger und Kommunen
gleichermaßen. Danach ist die Kommune verpflichtet, Ihre Hauseigentümer über die Frist und die
Durchführung der Dichtheitsprüfung an privaten Abwasserleitungen zu beraten. Um diese komplexe Gesetzesforderung gemeinsam besser zu lösen, gründeten etwa 30 Abwasserbetriebe das „Kommunale Netzwerk
Grundstücksentwässerung - KomNetGEW“. Kerngedanke ist dabei, dass nicht jede Kommune das „Rad immer
wieder neu erfinden“ muss. Ziel der interkommunalen Zusammenarbeit ist es, die gesetzliche Forderung
kostengünstig zu erfüllen und dabei die Bürger so wenig wie möglich zu stören. Als neutrale und
unabhängige Institution organisiert das IKT das Netzwerk der Betreiber und bietet so eine geeignete Plattform,
um die Anforderungen des § 61a LWG im Sinne der Kommunen bürgerfreundlich umzusetzen. Teilnehmer des „Kommunalen Netzwerkes Grundstücksentwässerung - KomNetGEW“ nutzen den Vorteil des Rückhalts in der Gruppe.
Im Netzwerk mit anderen Entwässerungsbetrieben können notwendige Entscheidungen für Vorgehensweisen
bestmöglich abgesichert werden. Folgende Aufgabenschwerpunkte stehen hierbei im Vordergrund, die durch das IKT bearbeitet werden:
- Unterstützung bei der Konzeptentwicklung zur Entlastung der kommunalen Personal-kapazitäten
- Unterstützung bei der Öffentlichkeits- und -gremienarbeit, z.B. durch Erarbeitung von individuell
auf die Kommune abgestimmte Materialien für die Bürgerinformation (Flyer, Präsentationsvorlagen, Broschüren etc.)
- Hilfe bei der Erstellung von Empfehlungslisten für Bürger zur Auswahl kompetenter Sanierungsfirmen
- Zertifizierung von Sachkundigen der Dichtheitsprüfung
- Beratung in allen technischen Fragen der Grundstücksentwässerung, z.B. zur Eignung von Sanierungsverfahren
oder in der Umsetzung ganzheitlicher Sanierungskonzepte
Das IKT als neutrales und unabhängiges Forschungs- und Prüfinstitut organisiert und moderiert das KomNetGEW.
Es berät die beteiligten Kommunen technisch und organisatorisch auf Basis seiner Erfahrungen aus
vergleichenden Warentests sowie Pilot- und Forschungsprojekten.
Kontakt:
Dipl.-Ing. Marco Schlüter
E-Mail: schlueter@ikt.de
Telefon: 0209/17806-31
Dipl.-Ing. Amely Dyrbusch
E-Mail: dyrbusch@ikt.de
Telefon: 0209/17806-38
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