Führen im Abwasserbetrieb: Zwischen Fachkräftemangel, Digitalisierung und Zukunftsdruck

Führung im Dialog: Im Netzwerk „Unternehmensführung“ diskutieren Entscheiderinnen und Entscheider aus Abwasserbetrieben aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze auf Augenhöhe.
Kurz gesagt: Das Netzwerk „Unternehmensführung“ bringt Entscheider aus kommunalen Abwasserbetrieben zusammen, um Führungsfragen praxisnah, offen und kollegial zu diskutieren und um voneinander zu lernen. Denn keiner will das Rad zum zweiten Mal erfinden.
IKT-Netzwerk „Unternehmensführung“
Das Netzwerk bringt Entscheiderinnen und Entscheider aus kommunalen Abwasserbetrieben zusammen, um aktuelle Führungs- und Managementthemen offen zu diskutieren, voneinander zu lernen und gemeinsam tragfähige Lösungsansätze zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen nicht theoretische Konzepte, sondern konkrete Erfahrungen aus dem Betriebsalltag – ehrlich, praxisnah und erkenntnisreich.

Gemeinsam geht besser: IKT-Geschäftsführer Roland W. Waniek eröffnet das Netzwerktreffen „Unternehmensführung“ – Mitdenken und Mitdiskutieren ausdrücklich erwünscht.
Gleich am Anfang wird deutlich, was den Tag prägt: offene Gespräche, ehrliche Einblicke aus der Praxis und ein intensiver Erfahrungsaustausch zwischen Führungskräften aus unterschiedlichen Betrieben und Organisationsstrukturen.
Besonders wertvoll ist dabei der vertrauliche Rahmen, in dem auch offene Fragen, Unsicherheiten und unterschiedliche Sichtweisen Platz haben.

Austausch auf Augenhöhe: Dr.-Ing. Serdar Ulutaş, Netzwerkleiter „Unternehmensführung“ am IKT, moderiert den Dialog und bringt zentrale Führungsfragen in die gemeinsame Diskussion.
Zielsetzung des Netzwerks
Dr.-Ing. Serdar Ulutaş, MBA, Leiter des Netzwerks „Unternehmensführung“ am IKT, stellt die inhaltliche Ausrichtung des Netzwerks vor. Dabei geht es bewusst nicht um fertige Konzepte, sondern um die Frage, welche Themen Führungskräfte aktuell tatsächlich bewegen und wie diese im Netzwerk gemeinsam bearbeitet werden können.
Schon in dieser Phase beteiligen sich viele Teilnehmer aktiv, bringen eigene Fragestellungen ein und beschreiben Herausforderungen aus ihrem jeweiligen Betriebsalltag. Das Netzwerk wird damit nicht nur vorgestellt, sondern direkt mit Leben gefüllt.
Wie vielfältig die Themen im Netzwerk sind, zeigen die Praxisbeiträge aus den Betrieben:

Erfahrungen aus dem Betrieb: Sascha Köhler von der Stadtentwässerung Herne berichtet über den Umgang mit Fachkräftemangel und Quereinsteigern.
Fachkräftemangel und Quereinstieg – Erfahrungen aus dem Betrieb
Sascha Köhler, Technischer Betriebsleiter der Stadtentwässerung Herne, beleuchtet in seinem Beitrag die Auswirkungen des Fachkräftemangels auf den Betriebsalltag und den zunehmenden Stellenwert von Quereinsteigern.
Anhand konkreter Beispiele aus Herne zeigt er, welche Berufsgruppen besonders schwer zu besetzen sind, wie Quereinsteiger in unterschiedlichen Funktionen eingesetzt und qualifiziert werden und welche organisatorischen und führungsbezogenen Entscheidungen dafür notwendig sind.
Der Vortrag führt zu einer lebhaften Diskussion im Plenum. Viele Teilnehmer berichten von ähnlichen Erfahrungen, stellen Rückfragen und ergänzen eigene Lösungsansätze.

Digitalisieren, vereinfachen, entlasten: Martin Orschekowski, Werksleiter des Eigenbetriebs Stadtentwässerung Homburg, zeigt, wie der Entwässerungsantrag in der Praxis smart umgesetzt werden kann.
Digitalisierung am Beispiel Entwässerungsantrag
Martin Orschekowski, Werksleiter des Eigenbetriebs Stadtentwässerung Homburg, erläutert am Beispiel des digitalen Entwässerungsantrags, wie digitale Lösungen Verwaltungsprozesse vereinfachen, transparenter gestalten und die tägliche Arbeit in den Betrieben unterstützen können.
Im Mittelpunkt stehen dabei praktische Erfahrungen aus dem Betrieb sowie die Frage, an welchen Stellen Digitalisierung tatsächlich entlastet und wo klare Strukturen und Zuständigkeiten entscheidend sind.
Gebühren als Führungs- und Kommunikationsthema
Matthias Neumann, Betriebsleiter der Entwässerung Stadt Witten, zeigt auf, warum Gebührenfragen regelmäßig auch Führungs- und Kommunikationsthemen sind. Neben der fachlichen Kalkulation geht es dabei um Verständlichkeit, interne Abstimmung und den Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen. In der anschließenden Diskussion werden verschiedene Herangehensweisen und Erfahrungen aus den Betrieben aufgegriffen und eingeordnet.

Gemeinsam im Austausch: Unterschiedliche Erfahrungen aus fast 30 Abwasserbetrieben treffen im Netzwerk „Unternehmensführung“ aufeinander.
Moderne Bürowelten für besseren Austausch
Nadine Krogull, Geschäftsbereichsleiterin der Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöR, gibt Einblicke in die Neugestaltung der Arbeitsumgebung in Duisburg. Die Mitarbeiter werden dabei frühzeitig in den Entscheidungsprozess eingebunden und gestalten die neuen Arbeitswelten aktiv mit.
Entstanden sind unterschiedliche Raumangebote – von Einzel- und Gruppenarbeitsplätzen über Besprechungs- und Telefoniebereiche bis hin zu Rückzugsräumen. Die früheren Flurstrukturen mit abgeschlossenen Büros werden durch offene, moderne und transparente Arbeitsbereiche ersetzt, die Kommunikation und internen Austausch gezielt unterstützen.
Austausch im Netzwerk ausdrücklich erwünscht

Im persönlichen Austausch: Marco Schlüter, Leiter des Kommunalen Netzwerks der Abwasserbetriebe – KomNetABWASSER, im Gespräch mit Teilnehmern des Netzwerktreffens.
Mitmachen! – am Netzwerk „Unternehmensführung“
Führungsfragen im Abwasserbetrieb lassen sich heute kaum noch allein beantworten. Wer Verantwortung trägt, steht vor ähnlichen Herausforderungen – unabhängig von Betriebsgröße oder Organisationsform. Genau deshalb lebt gute Führung vom Austausch.
Was nehmen die Netzwerk-Teilnehmer mit?

Mitdenken ausdrücklich erwünscht: Führungskräfte diskutieren Fragestellungen weiter – auch jenseits der offiziellen Programmpunkte.
- Orientierung bei aktuellen Führungsfragen
- Praxisnahe Einblicke aus anderen Abwasserbetrieben
- Neue Perspektiven jenseits des eigenen Hauses
- Ein belastbares Netzwerk auf Augenhöhe
Das Netzwerk „Unternehmensführung“ am IKT richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider aus kommunalen Abwasserbetrieben, die ihre Erfahrungen teilen, voneinander lernen und aktuelle Führungs- und Managementfragen offen diskutieren möchten. Im Mittelpunkt stehen Praxisberichte aus den Betrieben, ehrliche Diskussionen auf Augenhöhe und der Blick über den eigenen Tellerrand.

Gespräche abseits des Plenums: Gerade die Pausen bieten Raum für offenen Austausch und Vernetzung auf Augenhöhe.
Netzwerk-Nutzen für Abwasserbetriebe
👉 Sie möchten Führungsfragen nicht isoliert, sondern gemeinsam weiterdenken?
👉 Sie suchen Impulse aus der Praxis statt fertiger Standardlösungen?
👉 Sie möchten Ihr Netzwerk gezielt erweitern und von den Erfahrungen anderer profitieren?
Dann sind Sie im Netzwerk „Unternehmensführung“ genau richtig.
Nächstes Netzwerktreffen
Das nächste Netzwerktreffen findet am 14.–15. Juli 2026 statt. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich aktiv einzubringen, aktuelle Themen zu platzieren und den Austausch mit anderen Führungskräften aus der kommunalen Abwasserwirtschaft zu vertiefen.
Aufmerksames Zuhören, Mitdenken und Mitreden: Teilnehmer des Netzwerks „Unternehmensführung“ bringen ihre Perspektiven aktiv in die Diskussion ein.
Interesse am Netzwerk „Unternehmensführung“?
Sie möchten Führungsfragen im Abwasserbetrieb nicht allein, sondern im Austausch mit anderen Entscheiderinnen und Entscheidern diskutieren?
Dann bringen Sie Ihre Erfahrungen ein und profitieren Sie vom praxisnahen Dialog im Netzwerk „Unternehmensführung“ am IKT.
📅 Nächstes Netzwerktreffen:
14.–15. Juli 2026👥 Zielgruppe: Geschäftsführungen, Betriebs- und Bereichsleitungen kommunaler Abwasserbetriebe
🤝 Format: Austausch auf Augenhöhe – praxisnah, offen, kollegial
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
👉 Jetzt Kontakt aufnehmen und mitwirken am Netzwerk „Unternehmensführung“:
Dr.-Ing. Serdar Ulutaş
Leiter des Netzwerks „Unternehmensführung“
IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur
📧 ulutas@ikt.de
☎ 0209 17806-32
Austausch auf Augenhöhe. Praxisnah. Kollegial. Netzwerkorientiert.

