Starkregen-Check: Neue Arbeitshilfe für Kanalbetriebe

Spülfahrzeug bei überfluteter Straße

Vorsorge heißt, dass im Fall der Fälle jeder weiß, was zu tun ist.

Da kommt man nicht mehr drum herum: Jede Kommune muss sich heutzutage mit dem Thema Starkregen­vorsorge auseinander­setzen. Schließlich kann ein Starkregen, wie er im vergangenen Jahr Wuppertal und andere Städte heimgesucht hat, überall passieren. Doch wie geht man das Thema am besten an? Das Kommunale Netzwerk Abwasser hat gemeinsam mit dem IKT eine praktische Arbeitshilfe entwickelt.

Im vergangenen Jahr haben 13 Abwasser­betriebe aus dem Kommunalen Netzwerk Abwasser (KomNetAbwasser) gemeinsam in einem Arbeits­kreis intensiv das Forschungs­projekt „Umgang mit Stark­regen­ereig­nissen im Kanal­betrieb“ bearbeitet. Das Ergebnis: der Entwurf eines „Starkregen-Check Kanal­betrieb“, der Abwassernetzbetreiber bei der organisa­torischen Umsetzung von Vorsorge­maßnahmen unterstützt.

Praktische Hilfe zur Starkregenvorsorge

Wie lässt sich die Kanalfunktion bei Starkregen sichern? Welche Nothilfe können operativ tätige Kanal­betriebe in der Krise darüber hinaus leisten? An diesen Fragen setzt das Forschungs­vorhaben an und gibt jetzt mit dem „Starkregen-Check Kanal­betrieb“ Orientierung.

Teilnehmer und Unterstützer

Diese Kanalbetriebe waren an dem Projekt beteiligt: Bergkamen, Bottrop, Bünde, Detmold, Dinslaken, Dülmen, Emmerich am Rhein, Euskirchen, Herne, Rheda-Wieden­brück, Stadtlohn, Unna und Witten.
Das NRW-Umwelt­minis­terium, das Landes­umwelt­amt NRW und die Bezirks­regierung Detmold haben das Vorhaben fachlich begleitet.

Anzeige Starkregenvorsorge mit zwei orange gekleideten Mitarbeitern eines Kanalbetriebs vor einem orangefarbenen Spülfahrzeug

Anzeigen und Plakate: So kann ein Kanalbetrieb zeigen, dass er in Sachen Starkregenvorsorge aktiv ist.

Die Projektergebnisse sind für alle Kanalbetriebe relevant und wurden deswegen auch vom NRW-Umwelt­minis­terium gefördert. Der Forschungs­bericht und die Arbeits­hilfen werden nach Abschluss des Projekts – voraussichtlich im Frühjahr 2019 – frei verfügbar unter www.komnetabwasser.de zum Download bereit­gestellt. Die Ergebnisse werden zudem beim Info-Tag „Starkregen-Check Kanalbetrieb“ am 13. Juni 2019 im IKT in Gelsenkirchen präsentiert und im Detail erläutert. Alle interessierten Kanalbetriebe sind herzlich eingeladen!

Im Forschungsvorhaben wurde für alle 13 beteiligten Kanalbetriebe die Ist-Situation in der Stark­regen­vorsorge erhoben. Gemeinsam mit fünf Abwasser­betrieben wurden darüber hinaus organisatorische Maßnahmen umgesetzt. Es wurden örtliche Notfall- und Störfallpläne entwickelt, die Zuständig­keiten erhoben, Organigramme erstellt, Meldewege aufgezeichnet, Personal­ressourcen sowie Geräte- und Fahrzeuglisten dargestellt. Auf Basis der Analyse der ausgeführten Arbeiten konnten Arbeits­hilfen erarbeitet werden, die nun mit dem „Starkregen-Check Kanal­betrieb“ gebündelt vorliegen.

Optimal vorbereitet für den Ernstfall

Der „Starkregen-Check Kanalbetrieb“ dient zur bestmöglichen operativen Vorbereitung der Kanalbetriebe auf Starkregen sowie zur Bewältigung einer möglichen Krisen­situation. Es geht dabei konkret um einfache betriebliche und organisa­torische Maßnahmen des Kanal­betriebs, die unmittelbar vor einem prognosti­zierten Ereignis schnell und zeitnah umgesetzt werden können, und nicht um aufwändige und kostenintensive Baumaßnahmen an bestehenden Netzen.

Portrait Ludger WördemannJeden Tag sichern Kanal­betriebe die Funktion der Kana­lisa­tion und sind dafür rund um die Uhr in Bereit­schaft. Der Umgang mit besonderen Betriebs­zu­stän­den, wie sie bei Stark­regen auf­treten können, ist komplex. Der „Stark­regen-Check Kanal­betrieb“ soll helfen, sich gut zu orga­nisie­ren und nach einem Störfall- und Not­fall­plan zu handeln. Ich danke den Kanal­betrieben aus dem Kommunalen Netzwerk Abwasser und dem IKT für die ver­trauens­volle und erkennt­nis­reiche Zusammen­arbeit.
Ludger Wördemann, Rheda-Wiedenbrück

mehrere Autos stehen in tiefer Pfütze während es regnet

Sinn der Sache: mit gezielten Maßnahmen dem Starkregen den Schrecken nehmen

Herausgekommen ist der Entwurf einer Checkliste „Stark­regen­management im Kanalbetrieb“. Sie basiert auf der europäischen Normung, der landes­recht­lichen Gesetz­gebung sowie den Erfahrungen der beteiligten Abwasser­betriebe. Diese Checkliste soll dem Kanal­betrieb ermöglichen, die wichtigsten organisa­torischen und betrieblichen Maßnahmen in chrono­logischer Reihenfolge abzuarbeiten und zu dokumentieren.

Organisieren, üben, besser werden

Die Erfahrungen aus dem Forschungsvorhaben zeigen, dass große Anfangserfolge erzielt werden können, wenn ein Starkregen-Check für den Kanal­betrieb durchgeführt wird. Die Organisation der dezernats­über­greifenden Erreich­bar­keiten, Meldewege und Abläufe in der Stark­regen­vorsorge sollte zudem in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Organisatorische Abläufe und Ausstattungsmerkmale können stetig verbessert werden.

Lehrgang: Beratung und Management Starkregenvorsorge
– für Fachleute aus Kommunen und Ingenieurbüros

18.-22. November 2019 in Gelsenkirchen

  • Wie bekommt man das Thema Starkregenvorsorge vor Ort in den Griff?
  • Welche technischen Werkzeuge stehen zur Verfügung und wie sind sie einzusetzen?
  • Wie erstellt man das örtlich angepasste Konzept und bindet alle Akteure erfolgreich ein?

Erfahren Sie mehr über den IKT-Lehrgang „Starkregenvorsorge“
Programm und Anmeldung

Mirko Salomon

Mirko Salomon: „Es hilft, die definierten Abläufe regelmäßig einzuüben.“

Um stets gut vorbereitet zu sein empfiehlt Projektleiter Mirko Salomon, M.Sc. zur Überprüfung der getroffenen Maßnahmen Praxis-Übungen im Kanal­betrieb abzuhalten.

Als hilfreich habe sich im Forschungsprojekt außerdem die Durchführung von „Runden Tischen“ oder Arbeits­kreisen mit allen beteiligten Ämtern, wie Feuerwehr, Ordnungsamt, Straßen­bau­last­träger, Stadtplanung, Gewässer-/Deichverbände, THW, Versorgern und Grün­flächen­amt erwiesen. „Der regelmäßige Austausch hilft bei der Organisation und Abstimmung von Maßnahmen zur Stark­regen­vorsorge“, sagt auch KomNet-Leiter Dipl.-Ing. Marco Schlüter. „In Krisen Köpfe kennen“ ist sein Credo für eine funktionierende Bewältigung von Stark­regen­ereignissen im Stadtgebiet.

Tabelle Checkliste Starkregenmanagement Kanalbetrieb

Kostenfreier Download: Entwurf der Checkliste „Starkregenmanagement im Kanalbetrieb“

Mit dem erarbeiteten Starkregen-Check Kanalbetrieb gibt das KomNetAbwasser kommunalen Abwasser­betrieben nun eine praktische Hilfe­stellung zur Stark­regen­vorsorge an die Hand.
Hier kann die Checkliste „Stark­regen­management im Kanal­betrieb“ im Entwurfstadium bereits heruntergeladen werden.

Download Forschungsbericht und Arbeitshilfen
voraussichtlich ab Frühjahr 2019 kostenfrei unter www.komnetabwasser.de und unter www.lanuv.nrw.de

Präsentation „Starkregen-Check Kanalbetrieb“
beim Info-Tag
am 13. Juni 2019 im IKT, Gelsenkirchen
Programm und Anmeldung

Netzwerk für Abwasserbetriebe

Das KomNetAbwasser ist eine kommunale Initiative von mehr als 50 Abwasser­netz­betreibern für eine bürgernahe Stadt­ent­wässerung. Ihr Ziel: Die Abwasser­beseitigungs­pflicht möglichst kosten­günstig und im Einklang mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik erfüllen. Die teilnehmenden Kommunen nutzen den Vorteil des Rückhalts in der Gemeinschaft und teilen Arbeits­hilfen und Wissen. Im Netzwerk mit anderen Ent­wässerungs­betrieben sind Entscheidungen und Vorgehens­weisen bestmöglich abgesichert.

Mehr über das Netzwerk auf www.komnetabwasser.de

Ansprechpartner

 




Neuer IKT-Partner: Fuchs Fertigteilwerke im Förderverein

zwei Männer bei Überreichung einer Urkunde vor Gebäude

Zwei erfahrene Füchse: IKT-Geschäftsführer Roland W. Waniek (l.) und Roland Stud von Fuchs Beton

Die Fuchs Fertigteilwerke West GmbH ist Neumitglied im IKT-Förder­verein der Wirtschaft. „Es ist immer gut, einen erfahrenen Fuchs an seiner Seite zu haben“, freute sich IKT-Geschäftsführer Roland W. Waniek, als er die Mitgliedsurkunde an Roland Stud von Fuchs Fertigteilwerke West überreichte. „Das gilt für Fuchs Beton genauso“, erwiderte Stud.

IKT-Förderverein der Wirtschaft

Geballte Kompetenz auf beiden Seiten

Und an Erfahrung mangelt es beiden Partnern nicht. Das IKT hat in fast 25 Jahren jede Menge Know-how und Expertenwissen im Bereich Forschung und Prüfung in der unterirdischen Infrastruktur angesammelt. Und die Firmenfamilie Fuchs verfügt über mehr als 60 Jahre Erfahrung in der Entwicklung, dem Vertrieb und der Herstellung von vorgefertigten Betonelementen. Die Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Umwelttechnik, Infrastruktur sowie im Hoch- und Ingenieurbau.

Besuchergruppe in Labor

Zur Begrüßung gab es eine Tour durchs Institut.

Unter dem Namen Fuchs Fertigteilwerke bündelt die Firmenfamilie Fuchs die bundesweiten Aktivitäten ihrer fünf Produktionsstätten. Das Unternehmen zählt so nach eigenen Angaben zu den marktführenden Anbietern von Betonfertigteilen in Deutschland. Die Fuchs Fertigteilwerke West GmbH fasst die Werke in Dorsten und Gladbeck zusammen.

Betonfertigteile in der Abwasserinfrastruktur

Für die Abwasserinfrastruktur bietet Fuchs unter anderem Regen­wasser­zister­nen, Abscheider­systeme und Regen­wasser­behand­lungs­anlagen. Die Dienst­leistungen im Bereich Wartung, Service und Sanierung sichern einen dauerhaften und sicheren Betrieb der Anlagen und versorgen die Kunden darüber hinaus mit Ersatz­teilen namhafter und vergangener Hersteller.

Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem:

  • Regenwasserbewirtschaftung
  • Pumpen und Anlagenbau
  • Abscheidetechnik
  • Klärtechnik
  • Großbehälter
  • Abwasseraufbereitung
  • Rundbehälter und Schächte
  • Sonderbauwerke
  • Sonderfertigteile Infrastruktur
  • Sonderfertigteile Ingenieurbau

Fuchs Fertigteilwerke West

Träger des IKT

Gruppe von Männern vor Gebäude

Kennenlernen: Roland Stud (3.v.r.) brachte einige Geschäftspartner mit zum Antrittsbesuch im IKT.

Das IKT wird getragen von seinen zwei Fördervereinen. Der Förderverein der Wirtschaft hat zurzeit 75 Mitglieder: Unternehmen der Bauwirtschaft und Industrie, Ingenieurbüros, Dienstleister, Institute und Vereinigungen. Dieser Förderverein hält ein Drittel der Anteile am IKT. Dem Förderverein der Netzbetreiber gehören derzeit mehr als 130 Abwassernetzbetreiber an. Sie halten zwei Drittel der Anteile am IKT.
IKT-Förderverein der Wirtschaft
IKT-Förderverein der Netzbetreiber

Ansprechpartner im IKT

Dr. Lutz Rometsch
Telefon: 0209 17806-12
E-Mail: rometsch@ikt.de

Ansprechpartner bei Fuchs

Roland Stud
Vertriebsleiter West
Telefon: 02362 926-233
E-Mail: r.stud@fuchs-beton.de

 




Starkregenvorsorge und Kanalbetrieb: Zwei beliebte IKT-Lehrgänge in Neuauflage

Grafik Starkregen und Überflutung in Wohngebiet

Auf Starkregen optimal vorbereitet sein – dabei hilft der IKT-Lehrgang „Beratung und Management Starkregenvorsorge“.

Kommunen und Ingenieurbüros brauchen weiterhin qualifiziertes Personal bei Starkregenvorsorge und Kanalbetrieb. Deshalb gehen zwei Lehrgangs-Highlights in die nächste Runde: Der IKT-Lehrgang „Beratung und Management Starkregenvorsorge“ startet am 25. Februar 2019, und der IKT-Lehrgang „Kanalbetriebsmanagement“ geht am 18. März los. Informieren Sie sich jetzt!

Programm und Anmeldung Lehrgang „Starkregenvorsorge“
Programm und Anmeldung Lehrgang „Kanalbetriebsmanagement“

Starkregenvorsorge

Vollgelaufene Keller leerpumpen, abgesoffene Autos aus Unterführungen ziehen, verwüstete Vorgärten wieder herstellen – nach einem Stark­regen­ereignis ist viel zu tun. Vor einem Starkregen aber auch. Schließlich kann man mit den richtigen Vorsorgemaßnahmen viele teure Schäden vermeiden.

Hand in Hand für Schutz vor Schäden

Geländeoberflächen kartieren, Fließwege berechnen, Rückhalteräume für die Wassermassen gestalten, Bürger in Sachen Gebäudeschutz beraten – dazu müssen viele Stellen in der Kommune zusammenarbeiten: Abwasserbetrieb, Straßen- und Tiefbauamt, Grünflächenamt. Doch die Rollen und Aufgaben sind noch nicht überall klar verteilt. Der Abwasserbetrieb kann hier eine koordinierende Rolle übernehmen, aber auch für Ingenieurbüros bieten sich hier Chancen.

Und es braucht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der das alles koordinieren und den Überblick behalten. Solche Leute bildet das IKT in seinem Lehrgang „Beratung und Management Starkregenvorsorge“ aus.

Verantwortungsvolle Aufgabe

drei Männer über eine Starkregengefahrenkarte gebeugt

Wo liegen gefährdete Bereiche? Starkregen-Experten kennen die Stellen und ergreifen die notwendigen Maßnahmen.

Das große Ziel ist, Menschen und Werte effektiv vor den Folgen von lokalen Starkregenereignissen zu schützen. Deshalb sind dies die zentralen Fragen, mit denen sich Berater für die kommunale Starkregenvorsorge auseinandersetzen müssen:

  • Wie bekommt man das Thema Starkregenvorsorge vor Ort in den Griff?
  • Wie ist die Rolle des Abwasserbetriebs und was sind Aufgaben anderer Fachämter?
  • Welche technischen Werkzeuge stehen zur Verfügung und wie sind sie einzusetzen?
  • Wie erstellt man ein örtlich angepasstes Konzept und bindet alle Akteure erfolgreich ein?

Kommunikation ist das A und O

So richtig gut wird es aber erst, wenn die Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer mit im Boot sind, denn nicht allen Risiken kann man mit Maßnahmen im öffentlichen Bereich begegnen. Erst mit einem wirkungsvollen Rückstauschutz und bei Bedarf einigen Veränderungen auf dem Grundstück zum Schutz vor Oberflächenwasser werden Gelände und Gebäude sicher. Der direkte Draht zu den Bürgern ist dabei das A und O. Nicht nur deshalb nimmt das integrierte Kommunikationstraining einen breiten Raum im Lehrgangsprogramm ein. Auch wenn eine Beteiligung der Kommunalpolitik nötig ist, können kommunikative Skills hilfreich sein.

Jetzt informieren und anmelden!

Der nächste Lehrgang „Beratung und Management Starkregenvorsorge“:
25. Februar ‑ 1. März 2019 in Gelsenkirchen
Und der übernächste:
18.-22. November 2019 in Gelsenkirchen
Programm und Anmeldung

Kanalbetriebsmanagement

Teilnehmer am Spülwagen

Ausbildung in Kanalbetriebsmanagement: Während des Lehrgangs wird immer wieder der Bezug zur Praxis hergestellt.

Kanalbetrieb auf dem neuesten Stand und dabei die Kosten im Blick behalten, dazu noch mehr Umweltschutz, mehr Sicherheit und der langfristige Erhalt des Infrastrukturvermögens – das fordern Richtlinien, Gesetze, Verordnungen und der gesunde Menschenverstand. Und eigentlich ist das ja auch der eigene Anspruch der Abwasserbetriebe. Jetzt bräuchte man nur noch jemanden, der das alles im Blick hat und die Zusammenhänge sieht. Eine Kanalbetriebsmanagerin oder einen Kanalbetriebsmanager eben.

Der Lehrgang „Kanalbetriebsmanagement“ ist einer der Dauerbrenner im IKT-Weiterbildungsprogramm. Denn Fachleute mit dem Blick für das große Ganze werden immer gebraucht. Dieser Lehrgang geht über die reine Wissensvermittlung hinaus. Hier bauen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein neues Netzwerk auf, das nach dem Lehrgang die Arbeit erleichtert. Sie vernetzen sich untereinander und mit den Referenten. So kann man auch später noch mal nachfragen und von den Erfahrungen der anderen profitieren. Das gibt Rückhalt und Sicherheit.

Auch Teilnahme ohne Prüfung möglich

Absolventen Lehrgang IKT-Zertifizierte Kanalbetriebsmanager

Mit oder ohne Zertifikat: Beim Lehrgang „Kanal­betriebs­management“ hat man die Wahl.

Wer nur an den fachlichen Inhalten und nicht am Zertifikat interessiert ist, kann den Lehrgang auch besuchen ohne im Anschluss die Prüfung abzulegen. Für die reine Teilnahme gelten im Übrigen auch keine Zulassungsbeschränkungen. Das IKT stellt dann eine Teilnahmebescheinigung aus.

Jetzt informieren und anmelden!

Der nächste Lehrgang „Kanalbetriebsmanagement“:
18.-22. März 2019 (1. Präsenzwoche)
8.-12. April 2019 (2. Präsenzwoche)
20.-24. Mai 2019 (3. Präsenzwoche)
Optionale Zertifikatsprüfung am 29. Mai 2018
Programm und Anmeldung

Ansprechpartnerin

Sonja Kaltenborn, B. Eng.
Weiterbildungsmanagement
Telefon: 0209 17806-15
E-Mail: kaltenborn@ikt.de

 




Kick für die Karriere: IKT-Weiterbildung Programm 2019

Gruppe von fünf Personen diskutieren über Lehrgangsthema

Lehrgänge, Seminare, Workshops: Die IKT-Weiterbildungsangebote sind abwechslungsreich und thematisch breit gefächert.

Mit beruflicher Weiterbildung immer up to date in Sachen Kanal und Abwasser: Das IKT bietet auch im Jahr 2019 wieder ein breit gefächertes Programm zu Themen der Unterirdischen Infrastruktur an. Die IKT-Lehrgänge zu Schachtsanierung, Starkregenvorsorge, Kanalbetrieb, Kanalsanierung, Drosselkalibrierung, Grundstücksentwässerung und Kanalreinigung – auf Wunsch mit Zertifikat – bilden das Grundgerüst der IKT-Weiterbildung. Die vielen weiteren Seminare, Crashkurse, Workshops und Trainings vermitteln das nötige Spezialwissen.

zum Programm 2019 der IKT-Weiterbildung

Wikipedia sagt nüchtern: „Berufliche Weiterbildung ist jeder Bildungsvorgang, der eine vorhandene berufliche Vorbildung vertieft oder erweitert. Sie findet in der Form von organisiertem Lernen statt. […] Sie ist Teil des privat zugänglichen deutschen Bildungskanons.“ (Quelle) Wir sagen: Stellen Sie sich neuen beruflichen Herausforderungen oder geben Sie Ihrer Karriere einen Kick mit einer beruflichen Weiterbildung beim IKT! Denn in Zeiten des Fachkräftemangels sind qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Arbeitgeber wichtiger denn je.

IKT-Lehrgang Starkregenvorsorge

Bach mit Hochwasser überflutet Grundstück

Starkregen bleibt starkes Thema in der Weiterbildung: Wie schützen wir unser Städte vor den Wassermassen?

In den IKT-Lehrgängen steigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz tief ins jeweilige Thema ein. Zurzeit hochaktuell: kommunale Starkregenvorsorge. Denn die Gefahr von lokalen Starkregenereignissen rückt immer stärker ins Bewusstsein, und die Bürger erwarten von ihren Kommunen, dass sie aktiv werden und etwas für den Schutz von Menschen und Werten tun. Beim IKT-Lehrgang „Beratung und Management Starkregenvorsorge“ wird an fünf intensiven Präsenztagen alles vermittelt, was jemand wissen muss, der in seiner Gemeinde in Sachen Starkregenvorsorge den Hut aufhat. Auf Wunsch mit Prüfung zu „IKT-Zertifizierten Berater/-innen Starkregenvorsorge“.
Kurs 1: 25. Februar ‑ 1. März 2019 in Gelsenkirchen
Kurs 2: 18.-22. November 2019 in Gelsenkirchen

Weitere IKT-Lehrgänge

Verschließen einer Fuge

IKT-Zertifizierte Schachtsanierungsberater überblicken und managen den gesamten Sanierungsprozess.

Lehrgang „Schachtsanierungsberater/-in“
29. Januar ‑ 1. Februar 2019 in Gelsenkirchen
Lehrgang „Kanalbetriebsmanagement“
Kurs 1 ab 18. März 2019 in Gelsenkirchen
Kurs 2 ab 23. September 2019 in Gelsenkirchen

Lehrgang „Kanalsanierungsmanagment“
Kurs 1 ab 6. Mai 2019 in Gelsenkirchen
Kurs 2 ab 4. November 2019 in Gelsenkirchen

Lehrgang „Intensivtraining Baukommunikation”
Kurs 1: 6.-10. Mai 2019 in Gelsenkirchen
Kurs 2: 4.-8. November 2019 in Gelsenkirchen

Lehrgang „Zertifizierte Sachkunde für die Kalibrierung von Drosseleinrichtungen“
8.-11. Juli 2019 in Gelsenkirchen
Lehrgang „IKT-Zertifizierter Berater Grundstücksentwässerung“
12.-20. September 2019 in Gelsenkirchen
Lehrgang „Reinigung von abwassertechnischen Anlagen“
Modularer Lehrgang

Seminare: Arbeitssicherheit, Bodenmanagement, Grundstücksentwässerung…

Mann steigt in Abwasserschacht ein

Sicherheit geht vor: Sicherheitstechnische Unterweiseung nach DGUV 103-003 im IKT

Die IKT-Seminare konzentrieren sich in der Regel auf eingegrenzte Spezial-Themen. So checken wir beim Seminar „Sicherheitstechnische Unterweisung gemäß DGUV Regel 103-003“ Ihre Sicherheit, damit Sie bei Arbeiten in und an Kanälen und Schächten immer auf der sicheren Seite sind. Das Seminar liefert eine Übersicht über alle relevanten und besonderen Schutzmaßnahmen und festigt das Wissen mit praktischen Rettungsübungen – inklusive Einstieg in einen Schacht. Persönliche Schutzausrüstung mitbringen!
20.-21. März 2019 in Gelsenkirchen
18.-19. September 2019 in Gelsenkirchen

Das IKT-Seminar „Bodenmanagement im Leitungsbau“ am 22. März 2019 vermittelt alles Wissenswerte rund um die neue Ersatzbaustoffverordnung.

Und beim Seminar „Dichtes Bauwerk“ geht es darum, Wasser von Grundstücken schadlos abzuleiten. Es findet in 2019 zweimal statt: am 1. und 2. April sowie am 25. und 26. November jeweils in Gelsenkirchen.

Das sind nur drei Beispiele für IKT-Seminare. Das ganze Programm finden Sie auf der Seite der IKT-Weiterbildung.

Workshops, Trainings, Crashkurse

Teilnehmer am Kanal, mit Schachtzoomkamera

Workshop „Bedarfsorientierte Kanalreinigung“: Mitarbeiter von Gelsenkanal präsentieren den Teilnehmern Werkzeuge zur Kontrolle von Ablagerungen.

Einen eher praktischen Ansatz der Wissensvermittlung verfolgt das IKT mit seinen Workshops und Trainings. Hier erarbeiten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Inhalte an konkreten Beispielen wie im Workshop „Bedarfsorientierte Kanalreinigung – Spülplan richtig aufstellen!“ oder arbeiten an sich selbst wie beim „Training für die Bürgerberatung – authentisch kommunizieren und präsentieren“. Die Crashkurse verschaffen einen schnellen Überblick über ein Thema mit Einwürfen von Detailwissen. Zum Beispiel diese hier:

IKT-Congresse

Publikum beim KanalReinigungsCongress

Der KRC eröffnet im Mai die IKT-Congress-Saison 2019.

Das IKT veranstaltet regelmäßig Tagungen zu zentralen Themen, die die Branche umtreiben. Wir finden: Aller guten Kongresse sind vier – pro Jahr. In 2019 sind es:

InStitut oder InHouse?

Die meisten IKT-Veranstaltungen werden im Institut in Gelsenkirchen durchgeführt. Einige Seminare und Workshops bietet das IKT aber auch an anderen Orten an, zum Beispiel in Berlin, Würzburg, Wolfsburg oder Eppingen bei Heilbronn. Und natürlich bieten wir nach Absprache auch nahezu alle Veranstaltungen als InHouse-Schulung bei Ihnen im Betrieb an. Sprechen Sie uns an! Wir machen vieles möglich.
mehr Informationen zu unseren InHouse-Schulungen

Zertifikate, die was zählen

Frau überreicht Zertifikat

IKT-Zertifikate sind hart erarbeitet – entsprechend anerkannt sind sie in der Branche.

Das IKT als neutrales, unabhängiges Forschungsinstitut mit fast 25 Jahren Erfahrung in Forschung und Prüfung genießt das Vertrauen der kommunalen Netzbetreiber. Über die Jahre, ach, Jahrzehnte hat sich viel Wissen und Know-how im eigenen Haus angesammelt. Können wir ein Thema nicht selbst abdecken, greifen wir auf unser großes Referenten-Netzwerk in der Branche zurück. Wir nehmen die Sache ernst. Entsprechend anerkannt sind die vom IKT ausgestellten Zertifikate.

So geht berufliche Weiterbildung heute in unseren Augen. Wenn das Bildungsvorgänge sind, organisiertes Lernen, Bildungskanon, dann sind wir uns ja mit Wikipedia einig.

Gesamtprogramm IKT-Weiterbildung 2019

Ansprechpartnerin

Sonja Kaltenborn, B. Eng.
Weiterbildungsmanagement
Telefon: 0209 17806-15
E-Mail: kaltenborn@ikt.de

 




Jubiläum: Roland W. Waniek seit 20 Jahren IKT-Geschäftsführer

Die Torte zu Roland Wanieks 20jährigem Dienstjubiläum

Ein großes Dankeschön für Roland Waniek, eine große Torte für alle

Im IKT wurde zu Jahresbeginn auf das 20jährige Betriebsjubiläum von IKT-Geschäftsführer Roland W. Waniek angestoßen. Waniek: „Es waren 20 spannende und intensive Jahre. Ich danke allen Mitarbeitern und dem Aufsichtsrat für ein gutes und erfolgreiches Miteinander! Und nun geht’s weiter mit viel Zuversicht für die Zukunft…“ Dann schnitt er die Torte an.

Prof. Dr.-Ing. habil. Bert Bosseler, Wissenschaftlicher Leiter des IKT, der Waniek bereits seit 18 Jahren im IKT begleitet, dankte dem Geschäftsführer und lobte seinen Einsatz und seine Weitsicht. Für den IKT-Förderverein der Netzbetreiber und den Aufsichtsrat überbrachte Ltd. Baudirektor Hans-Joachim Bihs, Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH), Grüße und einen Blumenstrauß.




IKT-Crashkurs: Umgang mit Flüssigböden – Trend oder Chance?

Gut gebettet liegt länger

Gut gebettet liegt länger

Mit dem Einsatz von fließfähigen selbstverdichtenden Verfüllbaustoffen (ZFSV) – kurz: Flüssigböden – lassen sich sowohl beim Neubau als auch bei Erneuerung im Bestand Optimierungspotenziale erschließen. Dabei wirkt sich die Ausführung der Einbettung auf die Wirtschaftlichkeit einer Kanalbaumaßnahme, das Tragverhalten der verlegten Rohre, ihre Wechselwirkung mit dem umgebenden Baugrund und die zu erwartende Nutzungsdauer aus.

Flüssigboden Thema im IKT

Rund die Hälfte der in den nordrhein-westfälischen Abwasser­beseitigungs­konzepten geplanten Investitionsmaßnahmen fließt in den Neubau und die Erneuerung der Netze. Die offene Bauweise ist hier das dominierende Bauverfahren. Allerdings gibt es in der Baupraxis viele negative Beispiele für eine unzureichende Verdichtung in der Leitungszone infolge einer unangebrachten Bauausführung. Flüssigboden ist ein vielversprechendes Verfahren, das in vielen Anwendungsfällen Vorteile gegenüber der klassischen Verfüllung verspricht.

Einbau von Flüssigboden in den Leitungsgraben

Flüssigboden und Einsatzfeld Leitungsgraben

Wie Flüssigböden eingesetzt werden können, um ihre Vorteile optimal zu nutzen, erläutert das IKT am 12. Februar 2019 beim Crashkurs Umgang mit Flüssigböden – Trend oder Chance?.

  • Flüssigboden – was ist das?
  • Wo lohnt der Einsatz von Flüssigboden?
  • Welche Grundsätze der Qualitätssicherung sind zu beachten?
  • Welche Produkte gibt es?

Programm und Anmeldung

Ansprechpartner

Marcel Goerke, M.Sc.
Telefon: 0209 17806-34
E-Mail: goerke@ikt.de

Veranstaltungshinweise

Crashkurs: Umgang mit Flüssigböden – Trend oder Chance?
12. Februar 2019 in Gelsenkirchen
26. September 2019 in Gelsenkirchen

Crashkurs: Kanal- und Leitungsbau
21.-22. März 2019 in Berlin

Seminar: Bodenmanagement im Leitungsbau – Die neue Ersatzbaustoffverordnung
22. März 2019 in Gelsenkirchen

Crashkurs: Kanal- und Leitungsbau
16.-17. April 2019 in Gelsenkirchen
14.-15. November 2019 in Gelsenkirchen