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Starkregenvorsorge: Besondere Rolle der Stadtentwässerung

Beitrag vom 01. Juni 2017
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Blick durch nasses Fenster auf Straße und Platz

Gemeinsame Herausforderung: innerstädtische Infrastrukturen an Starkregen anpassen

Der Klimawandel bringt uns den Starkregen. Mit diesem Risiko müssen wir wohl vorerst leben. Doch man kann vorsorgen. Als Immobilieneigentümer, als Stadt und als Abwasserbetrieb. Am besten alle schaffen gemeinsam Strukturen, die helfen die Folgen eines unerwarteten Starkregenereignisses abzumildern.

Tiefbau- und Grünflächenamt schaffen Fließwege und Rückhalteräume und Eigentümer schützen ihre Keller vor Rückstau und Oberflächenwasser. Und was machen die Abwassernetzbetreiber?

Größere Kanäle bringen es nicht

Oft wird gefordert, größere Kanäle zu bauen, die die Wassermassen auffangen und ableiten können. Doch der Beitrag der Stadtentwässerungen muss ein anderer sein. Warum, das erklärt Prof. Dr.-Ing. Bert Bosseler in seinem Vortrag beim StarkRegenCongress – SRC 2017, der am 12. und 13. Juni 2017 in Gelsenkirchen stattfindet. Dort stellt der Wissenschaftliche Leiter des IKT fünf Thesen zur Rolle der Stadtentwässerung bei Starkregen vor. Seiner Ansicht nach können die Abwasserbetriebe bei der Starkregenvorsorge eine führende Rolle übernehmen, denn beim Thema Regenwasser sind sie in ihrem Element.

Unterschiedliche Herangehensweisen

Straßeneinlauf

Die Stadtentwässerungen schaffen es nicht allein: Starkregenvorsorge ist Gemeinschaftsaufgabe

Wie unterschiedlich die Netzbetreiber das Thema Starkregenvorsorge angehen, erfahren die Teilnehmer des SRC 2017 aus erster Hand von den Entwässerungsbetrieben selbst. Zahlreiche Vertreter von kommunalen Abwassernetzbetreibern und Verbänden stellen ihre Ansätze und Konzepte vor, sprechen über Herausforderungen bei der Umsetzung, über Rückschläge und Erfolge.

Zwar gehört die Bühne beim StarkRegenCongress die meiste Zeit den Netzbetreibern. Es werden aber auch immer wieder andere Blickwinkel auf das Thema beleuchtet. Eine Versicherung, die Verbraucherzentrale NRW und der Eigentümerverband Haus & Grund Rheinland sind mit Referenten vertreten. Und auch einige Ingenieurbüros stellen den Teilnehmern ihre Lösungsansätze vor.

Viel zu diskutieren

Das Congress-Programm sieht immer wieder Raum für Diskussionen auf dem Podium oder bei einer Tasse Kaffee vor. Denn eins ist klar: Bei diesem hochaktuellen Thema gibt es noch viel zu diskutieren.

Melden Sie sich an und diskutieren Sie mit!

StarkRegenCongress ‑ SRC 2017

12.-13. Juni 2017 in Gelsenkirchen
Programm und Anmeldung (PDF)
Ausstellerinformation (PDF)

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Sissis Kamarianakis
Telefon: 0209 17806-42
E-Mail: kamarianakis@ikt.de

 

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