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Mehr Verständnis für Kanalbaustellen: Abwasserbetriebe produzieren eigenen Bürgerinfo-Film

Beitrag vom 19. Juni 2020
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Halteverbotsschild wegen Kanalbauarbeiten

Verdruss bei Anwohnern und Verkehrsteilnehmern: Kanalbaustellen können nervige Verkehrsbehinderungen und Lärmbelastungen mit sich bringen. Ein Infor­ma­tions­film soll Verständnis wecken.

Um bei den Bürgerinnen und Bürgern die Bereitschaft zur Akzeptanz von Kanalbaumaßnahmen zu erhöhen und Verständnis für nötige Arbeiten zu wecken, haben sich mehrere Abwasserbetriebe zusammengetan, um einen professionellen Infor­ma­tions­film zu produzieren. Der Film wird die wichtigsten Bürgerfragen aufgreifen und typische Bau­abläufe im Kanal­bau ver­ständ­lich erklären. Er soll auf den Websites der Netz­be­treiber abrufbar sein, in den Sozialen Medien verbreitet und bei Bürger­ver­samm­lungen gezeigt werden.

Der Film wird im Intro und Outro für jeden teilnehmenden Netzbetreiber individualisiert, damit er die Zuschauerinnen und Zuschauer persönlicher anspricht und optimal in die Öffentlichkeitsarbeit der Kommune eingebettet werden kann.

Beteiligung noch möglich!

Kamerateam an einem Straßeneinlauf

Der Film soll die Bereitschaft zur Akzeptanz von Kanalbaustellen bei Anwohnern und Verkehrsteilnehmern erhöhen.

Das Kommunale Netzwerk Abwasser (KomNetABWASSER) koordiniert das Projekt. Die Projektbeteiligten sind aber kein geschlossener Club. Weitere Mitstreiter sind herzlich willkommen – auch über den Kreis der KomNet-Teilnehmer hinaus. Die Produktionskosten sind im Übrigen ansatzfähig für die Abwassergebühr.

Finanzierung gesichert

Die Kosten werden in der Gruppe der Projektteilnehmer geteilt. Der Kostenbeitrag wurde dabei niedrig angesetzt in der Erwartung, dass genügend Abwasserbetriebe teilnehmen. Und die Erwartung wurde nicht enttäuscht: Elf Netzbetreiber sind bereits dabei (siehe Infobox). Den Film wird es also definitiv geben. Geplant ist, dass er noch in diesem Jahr Premiere feiert.

Schon mit dabei:
  • Burscheid
  • Dortmund
  • Emsdetten
  • Göttingen
  • Hagen
  • Hamm
  • Herne
  • Korschenbroich
  • Lünen
  • Rheda-Wiedenbrück
  • Selm

(Stand: 18. Juni 2020)

Kamera läuft bald

Zurzeit wird in enger Abstimmung mit dem Projekt-Lenkungskreis am Drehbuch für den Film geschrieben. Die beteiligten Abwasserbetriebe bringen ihre Erfahrungen, Bedürfnisse und Fragestellungen ein. Realbildaufnahmen und Animationen von Kanalbaumaßnahmen erklären und veranschaulichen die Abläufe und fördern Verständnis der Bedeutung für die Daseinsvorsorge. Eine professionelle Sprecherstimme führt durch den Film.

Profitieren auch Sie!

Jeder teilnehmende Abwasserbetrieb profitiert so von dem Projektergebnis und kann den Kanalbau-Film für seine Bürgerberatung und Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Der Film steht den Teilnehmern in der jeweils individuellen Fassung exklusiv zur Verfügung. Eine allgemeine Fassung des Films soll später vermarktet werden und so auch Rückerstattungen von Kostenbeiträgen ermöglichen.

Portrait einer blonden Frau mit langen Haaren

Noch Fragen? Melden Sie sich gerne bei Projektleiterin Kathrin Sokoll.

Haben wir Ihr Interesse an diesem Verbundprojekt geweckt? Dann nehmen Sie doch unverbindlich Kontakt auf!

Ansprechpartnerin

Dipl.-Ing. (FH) Kathrin Sokoll
Tel. 0209 17806-17
E-Mail: kathrin.sokoll@ikt.de

 

 

Das ist das KomNetABWASSER!

Logo des KomNetABWASSERDas Kommunale Netzwerk Abwasser ist eine Initiative von rund 60 Abwasser­betrieben. Ziel ist es, die kom­mu­nale Abwasser­beseiti­gungs­pflicht gemeinsam besser und bürger­freund­licher umzusetzen – mög­lichst kosten­günstig und im Einklang mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik. Das Netzwerk nutzt dazu gemeinsam die Service­leistungen des IKT. So muss nicht jeder das Rad immer wieder selbst neu erfinden.

Grafik mit drei bunten Kreisen zu den Tätigkeitsfeldern des KomNetABWASSERMotor, Ideengeber, Sparringspartner
Das KomNetABWASSER versteht sich als Anstoßgeber und Unterstützer für die teilnehmenden Kommunen. Aktuelle Themen, die die Kommunen dann aufgreifen möchten, werden wissenschaftlich aufgearbeitet und praktisch begleitet.

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Tel.: 0209 17806-31
E-Mail: schlueter@ikt.de

 

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