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IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH

Drei Fragen an vier angehende Kanal­betriebs­manager

Beitrag vom 12. Mai 2015
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Kurs-Teilnehmer Christian Berndt, Zweckverband zur Abwasserbeseitigung im Hachinger Tal

Kurs-Teilnehmer Christian Berndt, Zweckverband zur Abwasserbeseitigung im Hachinger Tal

Die angehenden Kanal­betriebs­manager haben die zweite Präsenzwoche hinter sich. Jetzt wissen sie mehr über Wasserrecht, Inspektion, Planung, Bau, Kanalreparatur und -sanierung, Regenbecken, Drossel- und Messeinrichtungen. Und sie mußten in einer simulierten Werksausschuss-Sitzung ihren Mann stehen – vor einem echten Kommunalpolitiker. Das IKT wollte nun etwas über die Teilnehmer wissen. Ein Kurzinterview mit Christian Berndt, Ronald Nossal, Werner Stimbert und Sebastian Wortha.

Frage: Was hat Sie dazu bewogen, sich zum Kanal­betriebs­manager anzumelden?

Berndt: Ich habe in einer Zeitschrift über den Kanalbetriebsmanager gelesen und mein Chef auch. Wir beide meinten, es sei eine sinnvolle Weiterbildung für meinen Aufgabenbereich, dem Kanalunterhalt. Also bin ich hier.

Kurs-Teilnehmer Ronald Nossal, Abwassergesellschaft Halberstadt GmbH

Kurs-Teilnehmer Ronald Nossal, Abwassergesellschaft Halberstadt GmbH

Nossal: Mich hat der IKT-eNewsletter auf den Kurs gebracht. Ich möchte mal reflektieren, wo ich eigentlich stehe. Die Inhalte des Kurses passen gut zu meiner täglichen Arbeit.

Stimbert: Nun, ich arbeite erst seit zwei Jahren im Kanalbetrieb. Davor habe ich in der Chemie-Industrie gearbeitet. Für mich ist der Kanalbetriebsmanager genau die richtige Möglichkeit um mein Wissen zu vertiefen, auch gerade mit Blick auf andere Tätigkeiten, die in der Zukunft vielleicht auf mich zu kommen.

Wortha: Mein Chef kam mit einem Flyer auf mich zu. Er meinte, der Lehrgang sei doch bestimmt interessant für mich. Ich hatte im IKT-eNewsletter auch schon darüber gelesen und fand die Idee wirklich gut. Das ist eine Weiterbildung, die für mich und auch für die Gemeindewerke gut ist.

Frage: Wie geht es Ihnen nun im Kurs?

Kurs-Teilnehmer Werner Stimbert, Technische Werke Burscheid AöR

Kurs-Teilnehmer Werner Stimbert, Technische Werke Burscheid AöR

Berndt: Die erste Woche war sehr gut. Der Erfahrungsaustausch mit den Anderen ist richtig wertvoll. Unsere Kommunen kommen aus unterschiedlichen Bundesländern, sind unterschiedlich strukturiert. Das macht den Blick über den Tellerrand sehr einfach. Ich finde es interessant zu erfahren, wie die anderen Teilnehmer arbeiten.

Nossal: Also, mir geht’s gut! Mir gefällt die Auswahl der Dozenten. Interessant finde ich die Vorträge von Aufsichtsbehörden. Was erwarten diese eigentlich von der Gegenseite, also von uns?

Stimbert: Das schwankt ziemlich. In den ersten beiden Tagen hat mein Kopf geraucht. Man wird schon sehr gefordert. Jetzt in der zweiten Woche bin ich voller Elan dabei. Mich interessiert, was noch so alles kommt – die Prüfung, das Kommunikationstraining. Viele Vorträge habe ich ja noch nicht gehalten.

Kurs-Teilnehmer Dipl.-Ing. Sebastian Wortha, Gemeindewerke Wachtberg, AöR

Kurs-Teilnehmer Dipl.-Ing. Sebastian Wortha, Gemeindewerke Wachtberg, AöR

Wortha: Gut. Es wurde sehr viel Wissen vermittelt. Besonders spannend finde ich den Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmern. Gerade der Teilnehmer-Mix macht die Sache so interessant. Meine Mitstreiter kommen aus großen und kleinen Kommunen, aus GmbHs und AöRs, aus Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern.

Frage: Was planen Sie als „Zertifizierter Kanal­betriebs­manager“?

Berndt: Ich habe mir vorgenommen, meine Abläufe und auch die des Betriebes zu optimieren.

Nossal: Ich möchte mich selbst, meine Kollegen und Mitarbeiter besser managen: Gemeinsam die gesetzten Ziele erreichen, zum Beispiel die geplanten Kilometer Reinigungsleistung.

Angehende Kanalbetriebsmanager auf Europas größter Kanalbaustelle, dem neuen Emscherkanal.

Angehende Kanalbetriebsmanager auf Europas größter Kanalbaustelle, dem neuen Emscherkanal.

Dazu gehören auch Rückmeldungen meiner Mitarbeiter. Was können wir besser machen und wie? Nichts ist doch schlimmer als eine unklare Aufgabenstellung. Deswegen möchte ich in Zukunft die Ziele auch klar formulieren.

Stimbert: Mich selbst in der täglichen Arbeit managen. Ich möchte mein neues Wissen einfließen lassen und auch meinen Vorgesetzten dran teilhaben lassen. Ich sehe jetzt schon Verbesserungspotenzial in unserem Betrieb.

Wortha: Ich möchte meine Arbeitsprozesse effektiver gestalten. Hierfür habe ich viele neue Impulse erhalten.

 

Die zwölf Pioniere

Zwölf Pioniere: Die Teilnehmer des allerersten Lehrgangs "IKT-Zertifizierter Kanalbetriebsmanager" mit Lehrgangsleiter Dipl.-Ing. Marco Schlüter, IKT (rechts)

Zwölf Pioniere: Die Teilnehmer des allerersten Lehrgangs „IKT-Zertifizierter Kanalbetriebsmanager“ mit Lehrgangsleiter Dipl.-Ing. Marco Schlüter, IKT (rechts)

Die zwölf Teilnehmer des allerersten Lehrgangs "IKT-Zertifizierter Kanalbetriebsmanager" kommen aus allen Teilen Deutschlands.

Im Gruppenfoto vordere Reihe, von links nach rechts:
• Helmut Heinz, KDI GmbH
• Maik Steffen, Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg
• Ronald Nossal, Abwassergesellschaft Halberstadt GmbH
• Rainer Späth, ASG Abwasserentsorgung Salzgitter GmbH
• Manfred Berger, EVONIK Industries AG

und hintere Reihe, von links nach rechts:

Praxisvorführungen gehören dazu: Reinigungsdüse im gläsernen Kanal

Praxisvorführungen gehören dazu: Reinigungsdüse im gläsernen Kanal

• Sebastian Wortha, Gemeindewerke Wachtberg AöR
• Werner Stimbert, Technische Werke Burscheid AöR
• Christian Berndt, Zweckverband zur Abwasserbeseitigung im Hachinger Tal
• Johann Kastein, Gemeinschaftsbetrieb Hamminkeln
• Ludger Wördemann, Eigenbetrieb Abwasser Rheda-Wiedenbrück
• Markus Ferber, Stadt Ratingen – Tiefbauamt
• Torsten Schwarze, Städtische Betriebe Minden – Abwasser und Straßen

… sowie ganz rechts: Lehrgangsleiter Marco Schlüter, IKT

 

Nächster Lehrgang im Herbst

Lehrgangsleiter Dipl.-Ing. Marco Schlüter, IKT

Lehrgangsleiter Dipl.-Ing. Marco Schlüter, IKT

Im September 2015 startet der zweite Lehrgang „IKT-Zertifizierter Kanal­betriebs­manager“. Er dauert drei Wochen und schließt mit einer Zertifikatsprüfung ab:

1. Präsenzwoche: 21. – 25.09.2015
2. Präsenzwoche: 19. – 23.10.2015
3. Präsenzwoche: 30.11. – 04.12.2015
Zertifikatsprüfung: 18.12.2015

Programm und Anmeldung

 

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Marco Schlüter
Telefon: 0209 17806-31
E-Mail: schlueter@ikt.de

 

 

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