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Imagefilm-Projekt: Mehr als Geld gegen Arbeit – sinnstiftende Jobs beim Abwasserbetrieb

Beitrag vom 09. Dezember 2020
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drei Männer über eine Starkregengefahrenkarte gebeugt

Entwässerung planen, bauen, betreiben, instandhalten – Abwasserbetriebe bieten viele berufliche Möglichkeiten für Auszubildende, Berufseinsteiger und Arbeitnehmer mit Erfahrung.

Hauptsache erstmal Geld verdienen! Schon klar, aber Geld ist auf Dauer nicht alles. Viele Menschen wollen einen gut bezahlten Job, der ihnen zudem das Gefühl gibt, ihre Zeit und Arbeitskraft sinnvoll einzusetzen. Da würden sich die Abwasserbetriebe doch eigentlich anbieten. Da macht jeder einen wichtigen Job. Unsere heutige Lebensweise wäre schlicht nicht denkbar ohne funktionierende Abwasserbeseitigung. System­relevant heißt das heutzutage.

Doch seien wir mal ehrlich: Die meisten Menschen auf der Suche nach Arbeit oder einem Ausbildungsplatz haben die Abwasserbetriebe gar nicht auf dem Schirm. Und das ist ja eigentlich ein großes Lob: Sie arbeiten so unauffällig und zuverlässig, dass sich Otto-Normalmensch gar keine Gedanken über die Abwasserentsorgung zu machen braucht.

Der Haken an der Sache: So kommt man in Zeiten des Fach­kräfte­mangels nur schwer an motivierte Mitarbeiter und Auszubildende. Umso schwieriger, wenn der eigenen Branche der schwefelige Geruch der Kanalisation anhaftet. Diese Erfahrung machen Abwasserbetriebe in den vergangenen Jahren immer häufiger.

Eigenes Image nicht in Stein gemeißelt

Geräte zur Kanalreinigung

Hightech am Arbeitsplatz: Beim Kanalbetrieb ist moderne Technik allgegenwärtig.

Doch am Image der eigenen Branche kann man schrauben. Auf gut Deutsch heißt das Stichwort heutzutage Employer Branding – sich selbst als Arbeitgeber zu einer positiv besetzten Marke machen. In unserem Fall bedeutet das konkret, den Abwasserbetrieb als möglichen Arbeitgeber überhaupt bekannt zu machen, mit den aufkommenden Assoziationen aufzuräumen und die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten zu vermitteln.

Denn es ist ja so, dass Abwasserbetriebe eine große Bandbreite an verschiedenen Berufsbildern bieten – und die wenigsten davon sind in irgendeiner Weise schmutzig. Ingenieure, Techniker, Kanalmeister… dank modernster Technik muss nur noch selten tatsächlich jemand runter in den Kanal. Kameras und Roboter erledigen das meiste.

Gullywood Productions presents

Gruppenbild von Preisverleihung mit einer Frau und zwei Männern

Daniela Fiege vom SAL unterstützt das Video-Projekt. (Im Bild bei der Entgegennahme des Goldenen Kanaldeckels mit dem ehemaligen NRW-Umweltminister Johannes Remmel (l.) und IKT-Geschäftsführer Roland W. Waniek)

Apropos Kamera… Ein kleiner Imagefilm wäre doch gut, der den Abwasserbetrieb als potenziellen Arbeitgeber für junge Fachleute und Schüler ins Blickfeld rückt. Das haben sich auch Kathrin Sokoll und Marco Schlüter vom Kommunalen Netzwerk Abwasser (KomNetABWASSER) gedacht und in Daniela Fiege, Vorstand beim KomNet-Teilnehmer SAL ‑ Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung Lünen, eine engagierte Partnerin gefunden. Gemeinsam produzieren sie gerade den Prototypen eines Imagevideos, das später auch auf andere Netzbetreiber angepasst werden kann. Der maximal drei Minuten kurze Film mit dem Arbeitstitel „Abwasserbetrieb als attraktiver Arbeitgeber“ kann später auf Jobbörsen, an Berufsinformationstagen in Schulen, auf der eigenen Website und in den Sozialen Medien gezeigt und verbreitet werden.

Der Prototyp des Films entsteht gerade als Projektarbeit von fünf Studentinnen des Studiengangs Journalismus und PR an der Westfälischen Hochschule. Sie haben schon eine Grundidee und einen möglichen Filmaufbau entwickelt und schreiben zurzeit das Drehbuch.

Logo des KomNetABWASSERDas Kommunale Netzwerk Abwasser (KomNetABWASSER) ist ein Zusammenschluss von mehr als 60 Abwassernetzbetreibern mit dem Ziel einer bürgernahen Stadtentwässerung. Das Netzwerk nutzt gemeinsam die IKT-Serviceleistungen – so muss nicht jeder das Rad immer wieder neu erfinden.
mehr über das KomNetABWASSER

Kamera läuft!

Drohne mit Kamera im Flug

Drohne im Anflug: Mit Luftaufnahmen sollen Größe und Bedeutung der abwassertechnischen Anlagen verdeutlicht werden.

Wenn coronamäßig alles glatt läuft, soll noch vor Weihnachten in Lünen gedreht werden. Reale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SAL werden dann ihre Arbeitsbereiche kurz vorstellen. Zusätzlich sollen Drohnen­aufnahmen die Größe und Bedeutung der Abwasseranlagen rüber­bringen. Schnitt und Vertonung sind für Anfang des kommenden Jahres geplant. Im frühen Frühjahr soll der fertige Imagefilm dann Premiere feiern.

Der Film schließt mit einem Call-to-Action ab – noch so ein neu­deutsches Wort. Für alle, die nicht Marketing sprechen: ein Aufruf aktiv zu werden, in diesem Fall sich zu informieren und zu bewerben. Und dann sind die Zuschauer dran…

…und erkennen hoffentlich, dass sie mit ihrer Arbeitskraft – eingesetzt beim Abwasserbetrieb des Vertrauens – die Welt, die Umwelt oder zumindest die eigene Gemeinde ein Stückchen besser machen können. Und sicherer kann ein Job kaum sein, denn Abwasser fällt immer an.

Dabei sein!

Portrait eines Manns mit Brille, Anzug und blauer Krawatte

Marco Schlüter, Leiter des KomNetABWASSER, informiert Sie gerne unverbindlich über das Filmprojekt.

Interesse an einer eigenen Version des Films? Mit professionellen Aufnahmen an Ihrem Standort, mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern? Ein Kurzfilm im Look Ihrer Kommune, der die Zuschauerinnen und Zuschauer persönlich anspricht und optimal in Ihre Öffentlichkeitsarbeit eingebettet werden kann?

Rufen Sie uns an! (Das ist unser Call-to-Action 😉) Wir besprechen gerne unverbindlich mit Ihnen die Einzelheiten.

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Marco Schlüter
Tel.: 0209 17806-31
E-Mail: schlueter@ikt.de

Nicht das erste…

Dieses Video-Projekt ist nicht das erste, das Kommunen im KomNet gemeinsam auf die Beine stellen: Der Kurzfilm „Bürgerinfo Kanalbaustellen“ wird Anfang 2021 veröffentlicht. Er erklärt typische Bauabläufe im Kanalbau gut verständlich und sympathisch. Die an der Produktion beteiligten Kommunen wollen ihre individualisierten Versionen dann in Bürgerversammlungen und auf ihren Websites zeigen. So möchten sie für mehr Akzeptanz und Transparenz bei der Umsetzung komplexer Kanalbaustellen sorgen.

…nicht das letzte

Und auch das nächstes Video-Projekt ist schon in Planung. Darin werden Bürger informiert, wie sie mit einem Risikocheck ihr Grundstück besser vor Starkregen schützen können. Klingt interessant? Dann melden Sie sich unverbindlich bei uns!

 

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